Evangelische Kirchengemeinde

Wächtersbach

Seit dem ersten November in Wächtersbach

Endlich ist es geschafft. 10 Jahre lang habe ich auf diesen Zeitpunkt hingearbeitet – auf meine Ordination zum Pfarrer.

Am 28.Oktober 2018 war es schließlich soweit, ich wurde in der Elisabethkirche Marburg ordiniert und erhielt die Beauftragung, ab 1. November eine der beiden Pfarrstellen in Wächtersbach zu übernehmen.

Geboren und aufgewachsen bin ich im oberhessischen Städtchen Marburg. Neben meiner Tätigkeit als Jugendreferent im Kirchenkreis Kirchhain und später im Kirchenkreis Köln-Süd, studierte ich berufsbegleitend Theologie in Marburg. Als ich 2016 mein Studium beendete verließ ich das Rheinland und kehrte nach Hessen zurück und arbeitete zwei Jahre in der Ev. Kirchengemeinde Dörnigheim als Vikar. Hier lernte ich die vielfältigen Aufgabengebiete eines Pfarrers intensiv kennen.

Ich freue mich, dass ich nun in Wächtersbach als Pfarrer tätig sein kann und freue mich auf die vielen Begegnungen und Gespräche.

Ihr Fabian Böhme

Freitag, 1. März 19.30 Uhr Weltgebtstag

Wie schön, wenn für ein Festessen alles bereit ist, egal ob man Gastgeber oder Gast ist. Gemeinsam feiern, das  tut gut. Und noch besser ist es, wenn es am Tisch nicht zu eng ist, wenn noch Platz ist: Zum Weltgebetstag am  Freitag, 1. März, 19:30 Uhr, in der Ev. Kirche Wächtersbach wird auch Platz sein für Sie.  Alle sind eingeladen zum Weltgebetstagsgottesdienst. Alle, die immer kommen, aber auch die, die bisher kein Interesse oder auch keinen Mut hatten zu kommen, weil sie sich nicht dazugehörig fühlen oder ihnen anderes wichtig war. Alle sind eingeladen, wie im Gleichnis vom Festmahl, Lukas 14, dem Thema des Weltgebetstages 2019. Die Frauen von Slowenien haben für dieses Jahr den Gottesdienst zum Weltgebetstag vorbereitet. Slowenien ist eins der kleinsten, abwechslungsreichsten, aber auch gastfreundlichsten Länder. Es liegt auf der „berüchtigten“ Balkanroute. Seine Bewohner kennen sich also mit Leuten vom Rand der Gesellschaft aus, mit Leuten, die Mauern überwinden wollen. Das Gleichnis bringt es auf den Punkt: Umdenken, nicht nur mit Seinesgleichen verkehren, sondern soziale Schranken überwinden, Mauern einreißen, sich auf mitmenschliche Werte besinnen, denn im Gleichnis werden die genötigt zum Festmahl zu kommen, die es nicht gewöhnt sind, eingeladen zu werden und die keine Gegeneinladung bieten können: Fremde, Arme, Geflüchtete, Kranke, Obdachlose, die  von den Rändern der Gesellschaft und schließlich sogar Ausgegrenzte.  Kirche muss Raum geben für Jedermann und jede Frau. Und Kirche, das sind ihre Mitglieder. Wo soziale Gerechtigkeit auf Erden verwirklicht wird, dort erkennen wir schon etwas vom Glanz des Reiches Gottes.

   

Unser Weltgebetstag endet am Abend nach dem Gottesdienst mit einem gemütlichen kleinen Essen im evangelischen Gemeindehaus, alle sind herzlich eingeladen, allerdings: Die Einladung zum Gastmahl Gottes besteht immer - und die Tür dazu ist immer offen, für Jede und Jeden.

Wir machen mit !

 

Die Stifte werden bis Ende des Jahres gesammlt. Eine Box steht im Gemeindehaus, außerdem unter dem Carport am Gemeindehaus auf dem offenen Bücherschrank. Weitere Sammelstellen kommen noch hinzu.

 

Die brüten doch was aus.... !

Projekt „Vom Ei zum Huhn“ in der evangelischen Kindertagesstätte Wächtersbach

Spannende Projektwochen durften die Kinder, Eltern und Erzieherinnen der evangelischen Kindertagesstätte Wächtersbach erleben.

In Anlehnung an das Themenzelt „Vom Ei zum Huhn“ der diesjährigen Messe Wächtersbach, startete Mitte Mai auch das gleichnamige Projekt in der evangelischen Kindertagesstätte.

Möglich wurde dies durch die Spende, der schon lange in Wächtersbach ortsansässigen Brutapparatefirma Jäger und Pfrommer, die uns dankenswerterweise eines ihrer Geflügelbrutgeräte kostenlos zur Verfügung stellte.

Vom ersten „Markieren“ der befruchteten Eier und dem Einsetzen in den Brutapparat dauerte es nun 21 Tage des Abwartens bis zum Schlüpfen der Küken, immer auch mit der Ungewissheit: „Schlüpft denn da überhaupt Eines aus?“.

Gemeinsam mit den Kindern wurden nun die Eier nach Brutplan 3 Mal am Tag gewendet, Bruttemperatur kontrolliert und alles in einer Liste vermerkt und abgehakt.

Besonders spannend für die Kinder war das so genannte „Schieren“ am 8. und 14. Tag der Brut. Hierbei wird mit einer Lampe das einzelne Ei durchleuchtet und nachgeschaut, ob schon etwas „gewachsen“ ist oder ob das Ei  leer ist.

Wichtig während des gesamten Projektes war es, dass Dieses keine reine Wissensvermittlung, kein vorgefertigtes Programm darstellt, sondern vielmehr von den Fragen der Kinder im Verlauf des Projektes „lebt“.

Auch der im hessischen Bildungs- und Erziehungsplan verankerte Bereich der „Partizipation (Teilhabe/ Mitbestimmung der Kinder) im Alltag“ und der Bereich „Lernen lernen“ standen innerhalb dieses Projektes im Vordergrund und nicht ein „nur“ auswendig gelerntes sachliches Wissen.

Partizipation/ Mitbestimmung bei der Übernahme von zu verteilenden Aufgaben oder bei den Überlegungen was denn als Nächstes wie zu tun sei, stärkt so auf ganz natürliche Weise das Selbstbewusstsein durch Selbsttätigkeit und Selbstwirksamkeit der Kinder.

Weiterhin ermutigt ein so spannendes, nicht alltägliches Projektthema von ganz alleine neugierig zu sein und Fragen zu stellen, wenn Erwachsene eben nicht gleich alles im Vorfeld auf kognitiver Wissensbasis vermitteln.  Fragen wie: „Warum müssen die Eier gedreht werden?“, „Können aus den Eiern aus dem Supermarkt auch Küken schlüpfen?“, „Warum sind da Adern im Ei ?“, etc. ergeben sich von selbst aus der kindlichen Neugier. So lernen die Kinder in einem natürlichen Prozess, dass alle ihre Fragen wichtig sind, ernst genommen werden und welche Möglichkeiten es im Folgenden geben kann, um  Antworten gemeinsam herauszufinden.

Ganz „nebenbei“ ergaben sich Situationen zum Erwerb und Ausbau von Fähigkeiten im sozial-emotionalen Bereich (Übernahme von Verantwortlichkeit, Achtsamkeit gegenüber Bedürfnissen eines anderen Lebewesens, Regulierung der eigenen Lautstärke, eigene Bedürfnisse aufschieben können, Konzentration, Teilen und Abwechseln können), Schulung der Feinmotorik und der Kraftdosierung und Koordination (vorsichtiges Halten und Streicheln der Küken), sowie Wortschatzerweiterung durch neue Begrifflichkeiten und Schulung der Merkfähigkeit durch neu erlernte Lieder zum Projektthema.

Am Morgen des 6.6. herrschte dann große Freude und Aufregung in der gesamten Kindertagesstätte. 3 Küken lagen nass und klebrig, aber kerngesund im Brutapparat.

Nun durften die Küken noch knapp zwei Wochen ihre Kinderstube in der Kita genießen. Gerne wurden sie von allen Kindern bespielt, gekuschelt, der Käfig sauber gehalten, die Wärmflasche frisch gemacht, gefüttert und mehrmals täglich mit frischem Wasser versorgt.

Die Eier, die anfangs Zellbildungen zeigten, aber irgendwann nicht weiterwuchsen wurden beerdigt. Die drei geschlüpften Küken wurden getauft.

Nun dürfen Christoph, Pickup und Adam in ihr endgültiges zu Hause auf einen Hof mit einigen anderen Hühnern umziehen.

Der Abschied fiel allen großen und kleinen Projektbeteiligten sichtlich schwer, doch Allen war auch auf der Vernunftsebene irgendwo klar: Auch Küken werden ganz schnell große Hühner und Hähne und müssen frei flattern und rennen können und dürfen.

Fahrt nach Taizé

Wir fahren auch 2018 wieder nach Taizé in Frankreich, genauer vom 7. bis 15. Juli; an den Ort, der schon für viele (auch aus unseren Gemeinden) ein Ort mit tollen Lebenserfahrungen geworden ist. Wir fahren mit Kleinbussen. Der erste Tag führt uns in die Jugendherberge nach Genf. Dort übernachten wir, einen Steinwurf vom Genfer See entfernt, erleben das großartige Flair dieser Stadt und dann geht’s am nächsten Morgen nach Taizé - wie sollen wir das beschreiben? Es ist ein bisschen wie „nach Hause kommen“, „zur Quelle kommen“, wie einen Frühling mitten im Sommer erleben. Tausende Jugendliche werden dort sein. Sie kommen aus der ganzen Welt. Wir leben eine Woche lang in Taizé als Gäste der Communauté, einem Zusammenschluss von über 100 Brüdern, die in einer christlichen Gemeinschaft leben und sich "Versöhnung" auf ihre Fahnen geschrieben haben: zwischen den Menschen und Kulturen und Konfessionen.

Das Angebot gilt für junge Menschen ab 16 Jahren.

Weitere Informationen über das evangelische Pfarramt, Tel. 06053 70 77 80, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder über Hanni Schilling, Tel. 06053 620 68 75, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

pdfTaizé-Prospekt 2018

Friedhof Wittgenborn

Die diesjährige Prüfung auf Standsicherung der Grabsteine auf dem Friedhof in Wittgenborn findet am Montag, 18. Juni zwischen 14.30 und 15.30 Uhr statt. Nutzungsberechtigte der Grabstätten können gerne an diesem Termin anwesend sein.

Auf Grund von Preiserhöhungen mussten die Gebühren für den Friedhof in Wittgenborn angepasst werden. Das gilt für die Einebnungsgebühren und die Reinigungsgebühren. Die neue Gebührenprdnung gilt ab dem 1. August 2018. Die Gebührenordnung ist hier als Download zu finden und ist ebenfalls im Gemeindebüro oder bei Stephan Muck in Wittgenborn erhältlich.

Ausflug des Frauenkreises

Regentage kann man auch schlechter verbringen

Ausflug des ev. Frauenkreises Hesseldorf-Weilers

Die Natur nahm den Regen gerne, der Reisegruppe unter Pfarrer Christoph Schilling wäre auch Sonnenschein recht gewesen. Die alljährliche Ausflug der Ev. Kirchengemeinde Wächtersbach ging diesmal nach Frankfurt, zunächst zum Flughafen. Dort traf sich die Gruppe mit de Flughafenpastorin in der Kapelle und erhielt interessante Einblicke in den Alltag der kirchlichen Arbeit. „nach über 20 Jahren erlebt man den Flughafen wie ein Dorf, in dem jeder jeden kennt““ – so Pastorin Ulrike Johanns.  Danach wechselten alle mit der Skyline auf die Besucherterrasse, wo sie die letzten Flugzeuge starten und landen sehen konnten, bevor der Flugbetrieb wegen Unwetters eingestellt wurde. Aber da waren die meisten schon bei einer dampfenden Tasse Kaffee und einem schönen Stück Kuchen im Palmengarten, bestaunten danach die verschiedenen Stachelgewächse und wagten einen kleinen Ausflug unterm Schirm in das Freigelände. In Großkrotzenburg klang die Fahrt bei großen Schnitzeln und einer gutgelaunten Wirtin aus.

Logo EfA

Aktuelle Termine

20.11.19, 19:00 - 20:00
Gottesdienst in Wächtersbach (Buß- und Bettag)
20.11.19, 20:00 -
Probe HoneyCrew
21.11.19, 13:00 - 17:00
EfA Lebensmittelausgabe
21.11.19, 14:00 - 15:30
Frauenkreis Hesseldorf/Weilers
21.11.19, 16:00 - 18:00
Bücherei Ausleihe
21.11.19, 20:00 -
Kreistänze
22.11.19, 15:30 - 17:00
Bastelnachmittag für Kinder in der Bücherei
24.11.19, 10:00 - 11:00
Gottesdienst in Wächtersbach (Totensonntag)
24.11.19, 14:00 - 15:00
Gottesdienst in Wittgenborn (Totensonntag)
25.11.19, 14:30 - 15:15
Probe Kinderchor

Büro

Friedrich-Wilhelm-Straße 6
63607 Wächtersbach

Tel.: 06053/707780
heike.horn@ekkw.de

Mo, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 15-18 Uhr

Losung

Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn ernstlich anrufen.
Psalm 145,18

Jahreslosung 2019

2019

Suchet, so werdet Ihr finden!