Evangelische Kirchengemeinde

Wächtersbach

Ausflug zum Barfußpfad

Wächtersbach. Das war der Plan: Alle Kinder vom Evangelischen Kindergarten in Wächtersbach machen an einem schönen Freitagmorgen mit ihren Erzieherinnen und ihrem Erzieher einen Ausflug nach Bad Orb, um hier auf dem Barfußpfad mit allen Sinnen die Natur zu erleben, auf dem großen Spielplatz nach Herzenslust zu toben und natürlich sich zwischendurch bei einem ausgiebigen Picknick zu stärken. Und das war die Realität: Bis zu diesem Morgen hatte die ganze Woche die Sonne geschienen.Pünktlich wurden die Kinder und Erwachsenen vom Bus am Kindergarten abgeholt und nach Bad Orb zum Kurpark gefahren. Hier, am Startplatz zum Barfußpfad frühstückten wir erst mal gemütlich und ließen uns von den ersten Regentropfen die Laune nicht verderben. Gut gestärkt wurden dann Schuhe und Strümpfe ausgezogen, in den Rucksäcken verstaut und, da es immer noch, mittlerweile schon stärker, regnete, die Regenjacken angezogen. Immer noch guten Mutes machten wir uns auf den Weg und erfühlten mit unseren Füßen die verschiedenen Untergründe im nassen Zustand. Leider wurde der Regen immer stärker und stärker und die Kinder, trotz Regenkleidung, immer nasser und nasser. So entschlossen wir uns den Ausflug abzubrechen. Zum Glück konnte uns der Bus früher als geplant zurück zum Kindergarten bringen. Hungrig und völlig durchnässt ließen wir uns den Spaß trotzdem nicht verderben. Schnell etwas Trockenes angezogen und die Haare geföhnt genossen dann alle das große Picknick im Turnraum. Und so sind doch noch alle ganz zufrieden nach diesem Ausflugsabenteuer nach Hause gegangen und hatten ihren Eltern viel zu erzählen. Und um die Kinder zusätzlich noch für den nicht wunschgemäß verlaufenen Tag zu entschädigen, organisiert unser sehr aktiver Elternbeirat zum Ende des Kindergartenjahres ein großes Picknick im Schlosspark von Wächtersbach, auf das wir uns alle freuen und bei dem das Wetter diesmal hoffentlich mitspielt!

Mittendrin

An diesem Wochenende ist in Wächtersbach nicht viel los. Manche werden jetzt denken: so wie eben an jedem Wochenende. Aber: dem ist nicht so. Heute befinden sich viele Wächtersbacherinnen und Wächtersbacher in den französischen Partnerstädten Châtillon sur Chalaronne, Vonnas und  Baneins und feiern dort. 50 Jahre Städtepartnerschaft. 50 Jahre Freundschaft. Im vergangenen Jahr war  bereits der Besuch der französischen Freunde ein großes, fröhliches Fest.
50 Jahre Freundschaft! Zwischen Menschen in zwei  Städten. Eine (eigentlich drei)  in Frankreich. Eine in Deutschland. 50 Jahre friedliches Miteinander. Die ersten, die diese Freundschaft begründet haben, leben schon nicht mehr. Und die Schüler, die sich jedes Jahr gegenseitig besuchen überblicken diesen Zeitraum nur schwer.
1964 war es als diese Freundschaft begann. Denken wir noch weitere 50 Jahre zurück, da wäre so ein Wochenende, wie es heute Wächtersbacher in Châtillon erleben, undenkbar gewesen.  
Sommer 1914 - der Beginn des ersten Weltkrieges. Deutsche Soldaten ziehen unter Jubelgesängen in den Krieg. So viel vergossenes Blut. So viel menschliches Leid.
Und nur 100 Jahre später feiern wir bereits wieder 50 Jahre Freundschaft!  
Wie ist das möglich?  Von Erzfeind zum Freund in 50 Jahren - dazwischen zwei Weltkriege. Es ist schwer, sich das heute vor Augen zu führen und nachzuempfinden. Und doch: es geht! Sonst gäbe es ja heute nichts zu feiern!
Freundschaft und Frieden erleben - was für ein wunderbares, großartiges Geschenk. Und es ist möglich. Selbst nach dem erleben von Feindschaft, Tod und Verderben in zwei Weltkriegen.
Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens!  Ein kleiner Vers im ersten Kapitel des Lukasevangeliums sagt uns, wie es gehen kann. Unsere Füße müssen auf den Weg des Friedens gerichtet sein. Wir müssen Gott das tun lassen. Und wir müssen uns immer wieder gegenseitig daran erinnern. Auf unseren Wegen: Frieden im Blick! Zwischen den Staaten und Völkern. Zwischen uns Menschen. In unseren Städten und Dörfern! So wie es damals die getan haben, die die Freundschaften wieder begonnen haben. Sich gegenseitig besuchen, miteinander reden, lernen wie der andere lebt und was die andere meint.
Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. Diese Bitte ist heute wichtiger denn je. Nicht nur in weiter Ferne - auch ganz konkret in unseren Kommunen vor Ort.

Jahresausflug des Frauenkreises nach Herborn

Glockenklang und Kaffeeduft.- Jahresausflug des Ev. Frauenkreises
Da stehen knapp 50 Männer und Frauen auf einem Lehmboden in einer rußgeschwärzten Halle, umgeben von riesigen Drehtellern. Unwillkürlich fühlt man sich um 100 Jahre zurückversetzt. Und tatsächlich erklärt kurz darauf der angehende Glockengießer: „Ich bin mittlerweile in der 14. Generation in unserer Familie der angehende Meister. Wenn einer meiner Vorfahren herkäme, würde er sich kaum wundern. An den Handwerkstechniken hat sich nämlich fast nichts geändert.“ Unter der Leitung von Pfarrer Christoph Schilling hatte der Evangelische Frauenkreis Hesseldorf-Weilers seinen Jahresausflug in eine der letzten drei Glockengießereien Deutschlands gemacht. Glocken kennt jedes Kind und auch, wie sie ungefähr entstehen. Aber wer hatte schon einmal das Glück, vor Ort zu sein und zu sehen, wie es tatsächlich aussieht, wenn Glocken gegossen werden. Ein schöner Zufall wollte es, dass die Gruppe die letzten vorbereitenden Arbeiten für den Guss von vier Glocken beobachten konnte. Im angrenzenden Schauraum konnten kleine Glöckchen erworben werden, bevor es zu einem ausgedehnten Bummel in die schöne Altstadt von Herborn ging. Kaffee, Eisbecher und Kuchen waren hier „angesagt“, dazu der Blick auf eine durch Geschäfte belebte Altstadt aus schön renovierten Fachwerkhäusern. Die Fahrt führte weiter auf die Burg Greifenstein, die ein Glockenmuseum beherbergt. Dort  Mit einem zünftigen Abendessen in der Scheune eines heimischen Lokals und gemeinsam gesungen Liedern ging ein schöner Tag zu Ende.

Handtücher zum Turmiläum

Ab heute gibt es die Handtücher im Kirchenbüro zu erwerben. Extra zu unserem Turmiläum hergestellt.

 

Hierbei handelte es sich natürlich um einen Aprilscherz - aber die HAndtücher zum Turmiläum gibt es natürlich und diese können im Gemeindebüro erworben werden.

 

 

 

Organistin Edith Müller verabschiedet

Wittgenborn. Am vergangenen Wochenende wurde die Organistin der evangelischen Kirchengemeinde Edith Müller in Wittgenborn verabschiedet. Über 52 Jahre übte Edith Müller ihre Tätigkeit als Organistin in Wittgenborn aus. Im Beisein von Landeskirchendirektor Uwe Maibaum wurde Edith Müller im Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Pfarrerin Beate Rilke und Pfarrer Christoph Schilling bedankten sich herzlich im Namen des gesamten Kirchenvorstands für die Treue zur Kirchengemeinde und wünschten ihr alles Gute. (Bild C. Japer-Ortmann)

 

Kulturpreis Wächtersbach

Herzlichen Glückwunsch

 

wir freuen uns sehr für das Team der Bücherei, die gemeinsam mit Bernd Schäfer vom Heimat- und Geschichtsverein den Kulturpreis der Stadt Wächtersbach verliehen bekommen.

 

 

 

Große Fahrt mit kleinen Pannen

"Wir fahren zum Weihnachtsmarkt nach Melsungen“ scherzte Pfarrer Christoph Schilling, als der Evangelische Frauenkreis seine traditionelle Mai-Tour unternahm. Tatsächlich: das Thermometer zeigte 6 Grad, manche Frauen hatten sich winterlich eingekleidet, es regnete.
Nach einem knappen Kilometer stockte der Bus: ein Auffahrunfall hinderte kurz an der Weiterfahrt. Dann ging es zunächst, gar nicht so frauentypisch, nach Malsfeld in die dortige Brauerei. Wieviel Arbeitsgänge nötig sind, um ein schmackhaftes Bier handwerklich ausgereift zu produzieren, wurde allen Beteiligten eindrucksvoll vorgeführt, leider für zuviel Eintrittsgeld. Als es dann fast 60 Stufen hinter ging in den Lagerkeller, da war er wieder: der „Winter im Mai“.
In Melsungen begrüßte der ehemalige Wächtersbacher Kantor Christian Fraatz die Gäste herzlich mit einem fulminanten Orgelspiel in der dortigen Stadtkirche. Pfarrer Schilling hielt eine Andacht, dann schwärmten alle aus in die Cafés – noch immer regnete es und die Melsunger besetzten die Plätze in den Cafés auch gerne selber. So hieß es: „Weiterziehen!“ Ein Halt bei der Burgruine Heiligenberg fiel aus: „Zu kalt, zu nass!“ Staus auf der Rückfahrt. Doch dann versöhnte ein köstliches Abendessen im nahen Hausen mit all den kleinen Unbillen dieses Tages. Mit dem gemeinsam gesungenen „Der Mond ist aufgegangen“ wünschte man einander eine ‚Gute Nacht‘.

 


Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen vor dem historischen Melsunger Rathaus

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Aktuelle Termine

26.6.19, 20:00 -
Probe HoneyCrew
27.6.19, 12:00 - 14:00
Kleiderkammer geöffnet
27.6.19, 13:00 - 17:00
EfA Lebensmittelausgabe
27.6.19, 16:00 - 18:00
Bücherei Ausleihe
27.6.19, 20:00 -
Kreistänze
27.6.19, 20:00 -
Probe Kleiner Chor Wittgenborn
27.6.19, 20:00 -
Bücher-Abend
28.6.19
Übernachtung der Vorschüler der Kita
28.6.19, 15:00 - 17:00
Café Lichtblick, Tröstercafé
28.6.19, 19:30 -
Kirchenvorstnad Sitzung

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Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis.
Psalm 118,18

Jahreslosung 2019

2019

Suchet, so werdet Ihr finden!