Evangelische Kirchengemeinde

Wächtersbach

Friedshofsverwaltung Wittgenborn informiert

Wittgenborn. Auf dem Friedhof in Wittgenborn befindet sich die Einzelgrabstätte (Standort L05/03) von Gerhard Duda (verst. 13.09.1990). Die Nutzungsdauer endet am 31.12.2015. Die Nutzungsberechtigten sind der Friedhofsverwaltung nicht bekannt. Diese werden gebeten sich bis zum 31. August 2015 bei der Evangelischen Kirchengemeinde Wächtersbach, Friedrich-Wilhelm-Str. 6, 63607 Wächtersbach zu melden. Sollten sich diese nicht ermitteln lassen, wird die Grabstätte eingeebnet.

Ferner bittet die Friedhofsverwaltung die Nutzungsberechtigten, die Zwischenräume der Grabstätte zu reinigen. Es erreichen die Friedhofsverwaltung immer wieder Beschwerden von Besuchern, dass Grabstätten nicht ordentlich gepflegt werden.

Weitere Fragen beantwortet gerne Stefan Muck Tel. 06053-2012 oder das Gemeindebüro unter 06053-707780.

 

Aktuelle Gesuche für Hilfsbedürftige

 Wir suchen die folgenden Gegenstände für unser Soziallädchen und freuen uns, wenn Sie uns unterstützen:

- Fahrräder für Damen und Herren und auch Kinder

- Hochstühle

- Fahrradsitze für Kinder

- Elektrogeräte wie Föhn, Bügeleisen, Mixer, Rührstäbe etc.

- Töpfe, Pfannen

zudem gut erhaltene Teppiche

Wir sind zur Zeit sehr gut ausgestattet und können keine anderen Waren annehmen, Bitte stellen Sie uns ohne Rücksprache keine Gegenstände vor die Tür am "Alten Amtsgericht" oder im Büro der Kirchengemeinde.

 Rückfragen gerne im Gemeindebüro unter 06053/707780.

Kinder erlebten eine tolle Woche auf dem Hoherodskopf

Wächtersbach. Eine „Herbstfreizeit“ ist eine Freizeit, bei der 30 Kinder  auf einer sonnig beschienen Wiese liegen, sich balgen und Reiterkämpfe veranstalten, zwischendurch aus einer glänzenden Lauge wunderbar schillernde Seifenblasen produzieren, während ein Teil der Gruppe versucht, eben diese zu fangen und kaputt zu machen, bis auf einmal jemand auf die köstliche Idee kommt, die Seifenblasen seien gar keine Seifenblasen, sondern schwebende Kanonenkugeln, denen man ausweichen müsste. Und flugs verwandelt sich das Gehechte nach den schillernden Schwebekugeln in eine Ausweich-Ballett und kühne Verrenkung. Wenn dann noch eine Sommerrodelbahn lockt, als ein „Zuckerl“ obendrauf, wenn dann am Abend diese 30 Kinder in einem Kreis in einer Jugendherberge sitzen, beinahe nicht genug bekommen können vom Liedersingen, sich ereifern bei den Wettspielen und nach dem Gute-Nacht-Sagen noch eine Weile flüsternd oder gackernd im Bett liegen, bevor sie am nächsten Morgen geweckt werden, aus einem Chaos-Zimmer eine schmucke „Gespensterbude“ oder ein attraktives „Geisterhaus“ machen, das von der Jury zudem bewertet wird – wenn all das geschieht, dann ist Herbstfreizeit. Unter der Leitung von Pfarrer Christoph Schilling und dem Pfarrerehepaar Daniela und Stefan Gleim aus Mottgers sowie Jill Kaiser und Sarah Holzmann erlebten die Kinder eine wunderbare Herbstwoche in der Jugendherberge auf dem Hoherodskopf. In Erinnerung werden sicherlich noch die Bastelnachmittage bleiben, an denen kunstvoll geschnitzte Essbestecke entstanden, Kerzen gezogen, Bändchen geknüpft, Papier geschöpft, Körbchen geflochten und Schlüsselanhänger hergestellt wurden. Dank der Phantasie der Kinder weiß jetzt übrigens auch das Leitungsteam, wie ein echter „Hoherods-Kopf“ aussieht.

Spende für EfA und Hospiz

Foto von der Spendübergabe zeigt von links: Eberhard Breul Mitarbeiter von Essen für Alle, Pfarrer Christoph Schilling, Hans Karl Schaub, Dr. Jürgen Blumenthal, Günther Lieder, Gottfried Lindenmayer, Heinz Colonius alle fünf vom Lions-Club Bad Orb-Gelnhausen, Helga Vaeth Leiterin der Hospizgruppe Lichtbogen, Pfarrerin Beate Rilke und Lions-Präsident Horst Link.

Vom Verkaufserlös überreichte der Lions-Club Bad Orb-Gelnhausen unter Leitung des diesjährigen Präsidenten Horst Link an die „Hospizgruppe Lichtbogen“ Wächtersbach 1.000 Euro und an "Essen für Alle (EfA)" zusätzlich zu den regelmäßigen vierteljährlichen Zuschüssen in Höhe von 200 Euro weitere 400 Euro.

Zum dritten Mal nahm der im Jahr 1962 gegründete Lions-Club Bad Orb-Gelnhausen beim Wächtersbacher Bier-Meilen-Fest „Blue Moon“ des Verkehrs- und Gewerbevereins Anfang Juli teil. Dank der besonderer Atmosphäre des Festes und dem guten Wetter fanden sich so viele Besucher am Lions-Stand auf dem Marktplatz ein, dass die Grill- und Ausschankkapazitäten guten Absatz fanden.

Bei den Lions-Freunden handelt es sich um gewöhnliche Menschen aus dem Altkreis Gelnhausen, die außerordentliche, soziale Dinge tun um dort zu helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.
Die Lions-Freunde aus Wächtersbach, Hans-Karl Schaub, Heinz Colonius, Günter Lieder, und Werner Nix hatten – unterstützt von Dieter Hessberger und Gottfried Lindenmayer sowie weiteren Lions-Freunden und deren Damen – den Verkaufsstand vorbereitet und abgewickelt.

Die „Hospizgruppe Lichtbogen“ hat sich vorgenommen, ehrenamtliche Begleiter auf der letzten schweren Wegstrecke zu sein. Die Hospizhelfer/Innen helfen dabei, dass Schwerstkranke und Sterbende bis zuletzt zu hause in ihrer vertrauten Umgebung, umsorgt von lieben Angehörigen, so gut wie möglich leben können. Die Gruppe hat Helfer/Innen in Wächtersbach, Brachttal, Birstein, Bad Orb und Lohrhaupten und arbeitet in Vernetzung mit den Nachbarhospizgruppen. Sie wird getragen von der Evangelischen Kirchengemeinde in Wächtersbach.

„Essen für Alle (EfA)“ wird von den Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden in Wächtersbach gemeinsam getragen. EfA versorgt wöchentlich bedürftige Menschen aus der Stadt Wächtersbach und Umgebung mit Lebensmitteln. Von dem Spendenbetrag werden zusätzliche Kosmetik-, Hygiene- und Sanitär-Artikel gekauft, da derartige Produkte kein Verfalldatum haben und daher nicht gespendet werden.

Fahrt nach Taizé

Vom 16. bis 24. August war Pfarrer Schilling mit einer Gruppe Jugendlicher in Taizé/Frankreich. Mit über viertausend anderen jungen Leuten aus der ganzen Welt erlebten die Teilnehmer was es bedeutet, in einfachen Verhältnissen miteinander zu leben: aus über 30 Ländern waren Jugendliche gekommen, hatten ihre Sprache, ihre Singweise, ihre Art zu glauben mitgebracht. Der Austausch war spannend. Geschlafen wurde in Zelten, gegessen ausschließlich mit Löffeln (kein Messer, nie Gabeln, Frühstück ganz ohne Besteck!) An diesen kleinen äußeren Zeichen kann man sehen, mit wie wenig Menschen dennoch gut auskommen können und mehr: dieses Weniger als Entlastung erleben. Das Bild zeigt Pfarrer Schilling mit Teilnehmern vor der "Kirche der Versöhnung" in Taizé.

Ausflug zum Barfußpfad

Wächtersbach. Das war der Plan: Alle Kinder vom Evangelischen Kindergarten in Wächtersbach machen an einem schönen Freitagmorgen mit ihren Erzieherinnen und ihrem Erzieher einen Ausflug nach Bad Orb, um hier auf dem Barfußpfad mit allen Sinnen die Natur zu erleben, auf dem großen Spielplatz nach Herzenslust zu toben und natürlich sich zwischendurch bei einem ausgiebigen Picknick zu stärken. Und das war die Realität: Bis zu diesem Morgen hatte die ganze Woche die Sonne geschienen.Pünktlich wurden die Kinder und Erwachsenen vom Bus am Kindergarten abgeholt und nach Bad Orb zum Kurpark gefahren. Hier, am Startplatz zum Barfußpfad frühstückten wir erst mal gemütlich und ließen uns von den ersten Regentropfen die Laune nicht verderben. Gut gestärkt wurden dann Schuhe und Strümpfe ausgezogen, in den Rucksäcken verstaut und, da es immer noch, mittlerweile schon stärker, regnete, die Regenjacken angezogen. Immer noch guten Mutes machten wir uns auf den Weg und erfühlten mit unseren Füßen die verschiedenen Untergründe im nassen Zustand. Leider wurde der Regen immer stärker und stärker und die Kinder, trotz Regenkleidung, immer nasser und nasser. So entschlossen wir uns den Ausflug abzubrechen. Zum Glück konnte uns der Bus früher als geplant zurück zum Kindergarten bringen. Hungrig und völlig durchnässt ließen wir uns den Spaß trotzdem nicht verderben. Schnell etwas Trockenes angezogen und die Haare geföhnt genossen dann alle das große Picknick im Turnraum. Und so sind doch noch alle ganz zufrieden nach diesem Ausflugsabenteuer nach Hause gegangen und hatten ihren Eltern viel zu erzählen. Und um die Kinder zusätzlich noch für den nicht wunschgemäß verlaufenen Tag zu entschädigen, organisiert unser sehr aktiver Elternbeirat zum Ende des Kindergartenjahres ein großes Picknick im Schlosspark von Wächtersbach, auf das wir uns alle freuen und bei dem das Wetter diesmal hoffentlich mitspielt!

Mittendrin

An diesem Wochenende ist in Wächtersbach nicht viel los. Manche werden jetzt denken: so wie eben an jedem Wochenende. Aber: dem ist nicht so. Heute befinden sich viele Wächtersbacherinnen und Wächtersbacher in den französischen Partnerstädten Châtillon sur Chalaronne, Vonnas und  Baneins und feiern dort. 50 Jahre Städtepartnerschaft. 50 Jahre Freundschaft. Im vergangenen Jahr war  bereits der Besuch der französischen Freunde ein großes, fröhliches Fest.
50 Jahre Freundschaft! Zwischen Menschen in zwei  Städten. Eine (eigentlich drei)  in Frankreich. Eine in Deutschland. 50 Jahre friedliches Miteinander. Die ersten, die diese Freundschaft begründet haben, leben schon nicht mehr. Und die Schüler, die sich jedes Jahr gegenseitig besuchen überblicken diesen Zeitraum nur schwer.
1964 war es als diese Freundschaft begann. Denken wir noch weitere 50 Jahre zurück, da wäre so ein Wochenende, wie es heute Wächtersbacher in Châtillon erleben, undenkbar gewesen.  
Sommer 1914 - der Beginn des ersten Weltkrieges. Deutsche Soldaten ziehen unter Jubelgesängen in den Krieg. So viel vergossenes Blut. So viel menschliches Leid.
Und nur 100 Jahre später feiern wir bereits wieder 50 Jahre Freundschaft!  
Wie ist das möglich?  Von Erzfeind zum Freund in 50 Jahren - dazwischen zwei Weltkriege. Es ist schwer, sich das heute vor Augen zu führen und nachzuempfinden. Und doch: es geht! Sonst gäbe es ja heute nichts zu feiern!
Freundschaft und Frieden erleben - was für ein wunderbares, großartiges Geschenk. Und es ist möglich. Selbst nach dem erleben von Feindschaft, Tod und Verderben in zwei Weltkriegen.
Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens!  Ein kleiner Vers im ersten Kapitel des Lukasevangeliums sagt uns, wie es gehen kann. Unsere Füße müssen auf den Weg des Friedens gerichtet sein. Wir müssen Gott das tun lassen. Und wir müssen uns immer wieder gegenseitig daran erinnern. Auf unseren Wegen: Frieden im Blick! Zwischen den Staaten und Völkern. Zwischen uns Menschen. In unseren Städten und Dörfern! So wie es damals die getan haben, die die Freundschaften wieder begonnen haben. Sich gegenseitig besuchen, miteinander reden, lernen wie der andere lebt und was die andere meint.
Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. Diese Bitte ist heute wichtiger denn je. Nicht nur in weiter Ferne - auch ganz konkret in unseren Kommunen vor Ort.

Logo EfA

Aktuelle Termine

20.11.19, 19:00 - 20:00
Gottesdienst in Wächtersbach (Buß- und Bettag)
20.11.19, 20:00 -
Probe HoneyCrew
21.11.19, 13:00 - 17:00
EfA Lebensmittelausgabe
21.11.19, 14:00 - 15:30
Frauenkreis Hesseldorf/Weilers
21.11.19, 16:00 - 18:00
Bücherei Ausleihe
21.11.19, 20:00 -
Kreistänze
22.11.19, 15:30 - 17:00
Bastelnachmittag für Kinder in der Bücherei
24.11.19, 10:00 - 11:00
Gottesdienst in Wächtersbach (Totensonntag)
24.11.19, 14:00 - 15:00
Gottesdienst in Wittgenborn (Totensonntag)
25.11.19, 14:30 - 15:15
Probe Kinderchor

Büro

Friedrich-Wilhelm-Straße 6
63607 Wächtersbach

Tel.: 06053/707780
heike.horn@ekkw.de

Mo, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 15-18 Uhr

Losung

Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, daß du es tust.
5.Mose 30,14

Jahreslosung 2019

2019

Suchet, so werdet Ihr finden!