Evangelische Kirchengemeinde

Wächtersbach

Die brüten doch was aus.... !

Projekt „Vom Ei zum Huhn“ in der evangelischen Kindertagesstätte Wächtersbach

Spannende Projektwochen durften die Kinder, Eltern und Erzieherinnen der evangelischen Kindertagesstätte Wächtersbach erleben.

In Anlehnung an das Themenzelt „Vom Ei zum Huhn“ der diesjährigen Messe Wächtersbach, startete Mitte Mai auch das gleichnamige Projekt in der evangelischen Kindertagesstätte.

Möglich wurde dies durch die Spende, der schon lange in Wächtersbach ortsansässigen Brutapparatefirma Jäger und Pfrommer, die uns dankenswerterweise eines ihrer Geflügelbrutgeräte kostenlos zur Verfügung stellte.

Vom ersten „Markieren“ der befruchteten Eier und dem Einsetzen in den Brutapparat dauerte es nun 21 Tage des Abwartens bis zum Schlüpfen der Küken, immer auch mit der Ungewissheit: „Schlüpft denn da überhaupt Eines aus?“.

Gemeinsam mit den Kindern wurden nun die Eier nach Brutplan 3 Mal am Tag gewendet, Bruttemperatur kontrolliert und alles in einer Liste vermerkt und abgehakt.

Besonders spannend für die Kinder war das so genannte „Schieren“ am 8. und 14. Tag der Brut. Hierbei wird mit einer Lampe das einzelne Ei durchleuchtet und nachgeschaut, ob schon etwas „gewachsen“ ist oder ob das Ei  leer ist.

Wichtig während des gesamten Projektes war es, dass Dieses keine reine Wissensvermittlung, kein vorgefertigtes Programm darstellt, sondern vielmehr von den Fragen der Kinder im Verlauf des Projektes „lebt“.

Auch der im hessischen Bildungs- und Erziehungsplan verankerte Bereich der „Partizipation (Teilhabe/ Mitbestimmung der Kinder) im Alltag“ und der Bereich „Lernen lernen“ standen innerhalb dieses Projektes im Vordergrund und nicht ein „nur“ auswendig gelerntes sachliches Wissen.

Partizipation/ Mitbestimmung bei der Übernahme von zu verteilenden Aufgaben oder bei den Überlegungen was denn als Nächstes wie zu tun sei, stärkt so auf ganz natürliche Weise das Selbstbewusstsein durch Selbsttätigkeit und Selbstwirksamkeit der Kinder.

Weiterhin ermutigt ein so spannendes, nicht alltägliches Projektthema von ganz alleine neugierig zu sein und Fragen zu stellen, wenn Erwachsene eben nicht gleich alles im Vorfeld auf kognitiver Wissensbasis vermitteln.  Fragen wie: „Warum müssen die Eier gedreht werden?“, „Können aus den Eiern aus dem Supermarkt auch Küken schlüpfen?“, „Warum sind da Adern im Ei ?“, etc. ergeben sich von selbst aus der kindlichen Neugier. So lernen die Kinder in einem natürlichen Prozess, dass alle ihre Fragen wichtig sind, ernst genommen werden und welche Möglichkeiten es im Folgenden geben kann, um  Antworten gemeinsam herauszufinden.

Ganz „nebenbei“ ergaben sich Situationen zum Erwerb und Ausbau von Fähigkeiten im sozial-emotionalen Bereich (Übernahme von Verantwortlichkeit, Achtsamkeit gegenüber Bedürfnissen eines anderen Lebewesens, Regulierung der eigenen Lautstärke, eigene Bedürfnisse aufschieben können, Konzentration, Teilen und Abwechseln können), Schulung der Feinmotorik und der Kraftdosierung und Koordination (vorsichtiges Halten und Streicheln der Küken), sowie Wortschatzerweiterung durch neue Begrifflichkeiten und Schulung der Merkfähigkeit durch neu erlernte Lieder zum Projektthema.

Am Morgen des 6.6. herrschte dann große Freude und Aufregung in der gesamten Kindertagesstätte. 3 Küken lagen nass und klebrig, aber kerngesund im Brutapparat.

Nun durften die Küken noch knapp zwei Wochen ihre Kinderstube in der Kita genießen. Gerne wurden sie von allen Kindern bespielt, gekuschelt, der Käfig sauber gehalten, die Wärmflasche frisch gemacht, gefüttert und mehrmals täglich mit frischem Wasser versorgt.

Die Eier, die anfangs Zellbildungen zeigten, aber irgendwann nicht weiterwuchsen wurden beerdigt. Die drei geschlüpften Küken wurden getauft.

Nun dürfen Christoph, Pickup und Adam in ihr endgültiges zu Hause auf einen Hof mit einigen anderen Hühnern umziehen.

Der Abschied fiel allen großen und kleinen Projektbeteiligten sichtlich schwer, doch Allen war auch auf der Vernunftsebene irgendwo klar: Auch Küken werden ganz schnell große Hühner und Hähne und müssen frei flattern und rennen können und dürfen.

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